Winterzeit ist Grünkohlzeit! Die leckere Vitaminbombe aus dem Schrebergarten meiner Freunde verzückt mich aber nicht in gekochter Form, sondern als Grünkohl-Smoothie. Daher will ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Aber Vorsicht: Suchtgefahr! :-)

GruenkohlSmoothie_Zutaten

Gleich wandert ihr alle in den Mixer… :-)

Grünkohl und Ananas?! Das soll schmecken?! Bäh, also neeee… :-(

Das war in etwa meine erste Reaktion, als ich von diesem Smoothie-Rezept hörte. Probiert habe ich es trotzdem. Zum Glück! Denn jetzt kann ich Grünkohl genießen, ohne (ihn) stundenlang kochen zu müssen. :-)

Bevor ich nach Bremen zog, hatte ich nur gerüchteweise von Grünkohl gehört. Das Wintergemüse ist so etwas wie das Sauerkraut des Nordens. Wenn man Ernährungsexperten glauben mag, ist Grünkohl echtes Superfood: Neben den Vitaminen A, C und K soll es unter anderem auch viel Eisen, Magnesium und Kalium enthalten.

Dass ich Grünkohl gerne mag, hat aber vor allem mit seinem Geschmack zu tun. Ein Fan von norddeutschen Grünkohl-Fahrten werde ich aber wohl nie werden – außer jemand kommt auf die Idee, mit literweise Grünkohl-Smoothie statt Alkohol durch die Gegend zu ziehen und auf die Spielchen zu verzichten! ;-)

So, genug geplaudert – ran an den Mixer!

 

Rezept für exotischen Grünkohl-Smoothie
Grünkohl-Smoothie Zutaten

Alle Zutaten in den Mixer…

Man nehme:

2 Handvoll roher Grünkohlblätter*

2 Scheiben frische Ananananananas

1 Kiwi

1/2 Apfel

2 Teelöffel Sesam

* Bei den jungen Blättern verwende ich alles, bei den großen nehme ich nur das Grün. Vielleicht kann man den Stängel auch essen. Habe ich aber noch nicht ausprobiert.

 

So geht’s:

Grünkohlblätter und Apfel waschen und mit den übrigen Zutaten in den Mixer geben.

Mit etwa einem halben Liter Wasser auffüllen. Je mehr Wasser ihr dazu gebt, desto dünnflüssiger wird das Ganze. Logisch, oder? :-)

Das Ganze in der Smoothiefunktion mixen.

Grünkohl-Smoothie

…fertig ist der leckere Grünkohl für zwischendurch. :-)

FERTIG!!!! :-)

 

Ich trinke den Smoothie am liebsten frisch, weil sich sonst die Säure der Kiwi zu sehr in den Vordergrund drängt. Wer es weniger „sauer“ mag, kann sie auch ganz oder teilweise weglassen oder durch andere Früchte ersetzen. Mit Banane wird’s gleich viel süßer. :-)

 

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Mel

Mel

Mel arbeitet als freiberufliche Journalistin und hat ein Herz für grüne Themen. Auf Kistengrün zeigt dir die begeisterte Balkon-Gärtnerin, wie du dir auf kleinem Raum ein grünes Paradies schaffst.

6 Kommentare

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Gudrun · 16. März 2015 um 10:26 pm

Herzlichen Dank für das Rezept. ich werde es unbedingt ausprobieren.
Mir geht es nämlich wie es dir ging: Vom Grünkohl kannte ich nur Gerüchte, keine guten. :)

    Mel

    Mel · 17. März 2015 um 9:51 am

    Bitteschön, gern geschehen. :-)
    Wenn Du kein großer Fan bist, nimm zu Anfang lieber ein bisschen weniger Grünkohl und mehr süßes Obst. Und dann nach und nach das Verhältnis verändern.
    Ich bin inzwischen echt traurig, dass die Grünkohl-Saison vorbei ist… Aber dafür gibt es jetzt lecker Spinat. :-)
    Viel Erfolg!

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