Es gibt Feste, die vergisst man im Laufe seines Lebens. Weil man irgendwie keinen Bezug mehr dazu hat. Erntedank ist so ein Fest. Dabei ist es ein schöner Brauch, um auf die Saison zurückzublicken und Danke zu sagen.

Grünes Gemüse wie Bohnen, Mangold, abessinischen Kohl und Embiribiri mit frischen Kartoffeln und selbst gemachter Kräuterbutter.

Grünes Gemüse wie Bohnen, Mangold, abessinischen Kohl und Embiribiri mit frischen Kartoffeln und selbst gemachter Kräuterbutter.

Zucchini-Risotto

Zucchini-Risotto

Mangold mit Kräuter-Joghurt-Dip.

Mangold mit Kräuter-Joghurt-Dip.

Eine reiche Ernte hatte ich in diesem Jahr ja durchaus. Ganz weit oben auf der Liste stehen natürlich die Tomaten. Aber auch Kartoffeln, Bohnen, Spinat, Mangold, abessinischen Kohl und diverse Salate gab es immer wieder. Nicht zu vergessen auch den leckeren Kürbis und die riesigen Zucchini.

Sicherlich: Vom Selbstversorger bin ich weit, weit entfernt. Aber die selbst gezogenen Gemüse und frischen Kräuter haben unsere Küche unglaublich bereichert und ich habe vieles probiert, das ich vorher nicht kannte.

Zutaten für den Salat: Kornblumen, Fruchtsalbei, Kapuzinerkresse.

Unverzichtbare Zutaten für den Salat: Kornblumen, Kapuzinerkresse und vor allem Fruchtsalbei.

Ganz besonders trifft das auf unseren Salat zu. Neben Klassikern wie Schnittlauch und Petersilie landen inzwischen auch Schnittknoblauch, Kornblumen, Blüten und Blätter der Kapuzinerkresse sowie Fruchtsalbei, Embiriri und Sedanina in der Salatschüssel. Ehrlich gesagt: Ich will gar nicht mehr ohne. Vor allem die fruchtig-süße Note des Salbeis ist einfach nur genial… :-)

Aber nicht nur kulinarisch hat mich mein Kistengarten bereichert. Ich habe auch viele tolle Leute kennen gelernt, die sich über ein keimendes, blühendes oder Früchte tragendes Pflänzchen genauso freuen wie ich und die sich mit ebensolcher Begeisterung die Hände schmutzig machen. :-)

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Mel

Mel

Mel arbeitet als freiberufliche Journalistin und hat ein Herz für grüne Themen. Auf Kistengrün zeigt dir die begeisterte Balkon-Gärtnerin, wie du dir auf kleinem Raum ein grünes Paradies schaffst.

5 Kommentare

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Sarah Maria · 10. Oktober 2014 um 8:20 am

Das selbst gezogene Gemüse schmeckt wirklich irgendwie besser, als das gekaufte – und es zu essen, macht so viel Spaß. Fruchtsalbei habe ich vorher noch nie gehört oder gegessen – danach werde ich aber unbedingt mal Ausschau halten. Hört sich ja toll an. :)

    Mel

    Mel · 11. Oktober 2014 um 6:57 am

    Fruchtsalbei kannte ich auch nicht. Habe die Pflanze seit zwei Jahren. Aber erst in diesem Sommer angefangen, damit zu experimentieren. :-) Ich habe auch nen Ableger gezogen, wenn Du magst, kannst Du den gern haben. Sag einfach Bescheid :-)

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Sarah · 10. Oktober 2014 um 5:14 pm

Deine Kapuzinerkresse-Butter sieht echt richtig lecker aus. Die muss ich auch mal „nachkochen“.

Abgelegt und eingepflanzt | Kistengrün · 14. Oktober 2014 um 8:04 am

[…] Fruchtsalbei, weil er tierisch lecker im Salat […]

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