Zimmerpflanzen sind mehr als nur grüne Deko. Sie sind lebende Geschöpfe und brauchen ein Mindestmaß an passender Zuwendung – und unbedingt den richtigen Standort. Gerade im Winter.
Die Grünlilie hat im diesem Winter arg gelitten. Viel zu spät habe ich sie von dem hohen Bücherregal im Wohnzimmer heruntergeholt, auf dem sie die meiste Zeit des Jahres prächtig gedeiht. Aber eben nur: die meiste Zeit des Jahres.
Sobald die Tage kürzer werden, muss die Pflanze eigentlich näher am Fenster stehen, damit sie nicht eingeht. Auf dem Regal bekommt sie im Winter viel zu wenig Licht.
Das ist nur eine Besonderheit, bei der sich der Zimmerpflanzen-Alltag im Winter von dem im Sommer unterscheidet.
Bei den Pflanzen auf dem Balkon und im Garten fällt das meist wenig auf: Sie halten in der kalten Jahreszeit draußen Winterschlaf oder ruhen drinnen im Winterquartier und träumen dort vom Sommer.
Zimmerpflanzen brauchen da etwas mehr Aufmerksamkeit.
Und zwar das ganze Jahr hindurch.
Grundsätzlich gilt auch bei ihnen:
- Der Standort muss passen.
- Ebenso die Erde beziehungsweise das Substrat.
- Und auch die Pflege.
Denn ein Kaktus hat bekanntermaßen andere Vorlieben als eine Grünlilie. Oder eine Orchidee.
Podcast zu Zimmerpflanzen-Basics
Bei „Grüner wird’s nicht“ haben wir uns eine Folge lang darüber unterhalten, was Zimmerpflanzen grundsätzlich brauchen, damit sie sich bei uns (wie) Zuhause fühlen.
Wie du die perfekte grüne Mitbewohnerin für dich und deine Wohnung auswählst, warum Staubwischen deinen Zimmerpflanzen gut tut und welchen Pflanzen-Nachwuchs mir Britta mitgebracht hat: All das erfährst du in der Folge „Zimmerpflanzen pflegen“ , die du auf der Website von Bremen Eins findest.
Übrigens:
Neue Zimmerpflanzen kommen oftmals von weit her und können mit Pestiziden, Insektiziden und anderen chemisch-synthetischen Mitteln behandelt sein. Außerdem stehen sie in der Regel in torfhaltigem Substrat
Bio-zertifizierte Pflanzen sind im Handel leider (noch) rar. Ableger sind daher oftmals nicht nur die günstigste, sondern auch die ökologischste Alternative.
Und jetzt du!
Welche Schätze machen dein Zuhause grüner?


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