Kistengrün

Rosmarin-Kekse selber backen

Ich liebe Kekse! Vor allem wenn sie selbstgebacken sind. 🙂 Heute stelle ich euch Plätzchen vor, die nicht nur zum Adventskaffee schmecken: Rosmarin-Kekse.

Eine blaue Tontasse mit Milchkaffee und zwei Rosmarin-Kekse

Dreamteam!

Kaffee und Keks.

Das gehört für mich einfach zusammen. Sind sind ein perfektes Team – so wie… Tomate und Basilikum.

Und weil ich dieses Team so liebe, achte ich immer darauf, was Cafés mir so auftischen, wenn ich was Heißes zu trinken bestelle.

Ganz schlimm finde ich inzwischen dieses eingeschweißtes Karamellgebäck. Das ist meist so süß und pappig, da läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Das geht wirklich nur in allernötigsten Notfällen. Und auch nur, wenn die Packung nicht schon irgendwie offen war… 🙁 🙁 🙁

 

Am liebsten Homemade zum Kaffee

Aber es gibt auch Cafés, die sich richtig Mühe geben und die Kaffeebeilage sogar selber backen. Mein Lieblingscafé Knupke’s, zum Beispiel. Dort gab es eine Zeitlang die göttlichsten Begleiter, die ich mir für meinen Milchkaffee vorstellen konnte:

Rosmarin-Kekse.

Rosmarin-Kekse und ein Zweig Rosmarin

Plätzchen mit Rosmarin

Okay, ich muss jetzt zugeben: Es war keine Liebe auf den ersten Blick. Bei unserer ersten Begegnung hab das runde Ding ratlos zwischen den Fingern hin- und hergedreht und ziemlich argwöhnisch beschnüffelt.

Jawohl: beschnüffelt. Denn die Nase schmeckt ja bekanntlich mit. 😉

 

Plätzchen mit Rosmarin, echt jetzt?!
Rosmarin auf einem Holzbrett vor zwei Bügelgläsern mit Zuckerläsern

Rosmarin macht auch Kekse lecker. Wer hätte das gedacht?

Aber da mir fast alles schmeckt, was das Café an Kuchen und Torten zu bieten hat (dass ich kein Marzipan und keinen Süßkram mit Schuss mag, ist ja nicht ihre Schuld), hab ich einen Versuch gewagt.

Und einfach mal reingebissen.

Was soll ich sagen? Es war Liebe auf den ersten Biss. 🙂

Noch viel großartiger als die Plätzchen selbst ist es aber, dass ich euch hier das Rezept dafür verraten darf! Oder zumindest die Zutaten angeben kann. Den Rest hab ich einfach mal nach Gutdünken gemacht. 😉

Vielen Dank, liebe Knupke’s-Team!!!!

 

Rezept für Rosmarin-Kekse
Ein Zettel mit Zutaten für Rosmarin-Kekse

Das Original-Rezept, mal schnell mit dem Handy abfotografiert.

Man nehme:

500 Gramm Mehl

400 Gramm weiche Butter

180 Gramm Puderzucker

2 Packungen Vanillezucker

1 Esslöffel getrockneten Rosmarin

1 gestrichener Teelöffel Backpulver

 

So geht’s:

Rosmarin fein hacken oder einfach mit der Hand zerbröseln. 🙂

Mehl und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.

Dann Puderzucker, Vanillezucker und Rosmarin unterrühren.

Die weiche Butter in Flöckchen auf der Mischung verteilen und von Hand alles gut zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Teig für Rosmarin-Plätzchen in einer weißen Schüssel

So sollte der Teig nach dem Kneten in etwa aussehen.

Jetzt gibt’s zwei Varianten, wie ihr weitermachen könnt:

 

Weihnachtlich

Den Teig zu einer Kugel formen, fest mir Frischhaltefolie umwickeln und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

Anschließend auf der bemehlten Arbeitsplatte 0,5 Zentimeter dick ausrollen und die Plätzchen ausstechen.

 

Einfach so

Teig für Rosmarin-Kekse zu einer Wurst gerollt und in Scheiben geschnitten

Diese Variante geht schnell und passt auch eigentlich immer.

Aus dem Teig eine Wurst rollen und mit Frischhaltefolie umwickeln.

30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach in etwa 0,5 Zentimeter dicke Scheiben schneiden.

 

Weiter geht’s:

Die Plätzchen auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech platzieren.

Achtung!

Noch nicht gebackene Rosmarin-Kekse auf einem Blech mit Backpapier

Legt die Kekse nicht zu dicht…

Zusammengebackenen Rosmarin-Plätzchen auf einem Backblech

…sonst backen sie zusammen!

Die Kekse etwa zehn Minuten bei 180 Grad im vorgeheizten Backofen backen, bis sie goldbraun sind.

Anschließend auf dem Gitter auskühlen lassen.

Guten Appetit – und nicht alle auf einmal aufessen!!! 😉

 

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10 Kommentare zu “Rosmarin-Kekse selber backen

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  2. Andi

    Mhmm. Sehr sehr lecker. Wie eigentlich das meiste mit Rosmarin. Auch wenn ich ihn Keksen bislang nicht so vermutet hatte.

    Danke für den Tipp!

    1. Mel Autor des Beitrags

      Hallo Andi,

      da kann ich Dir nur zustimmen! Rosmarin ist auch bei uns sehr gefragt. 🙂
      Das lässt sich leider auch daran erkennen, dass unser Vorrat inzwischen fast erschöpft ist. 🙁
      Da muss ich mir ganz dringend noch was einfallen lassen… 😉

      Kistengrüne Grüße
      Mel

  3. Andi

    Oh nein!! Das sind ja schlechte Nachrichten. Ein erschöpfter Rosmarin-Vorrat klingt traurig. Ich könnte derzeit glaube ich kaum ohne welchen auskommen.

    Ich hoffe sehr, dass du bald eine neue Quelle auftun kannst.

    Möge der Rosmarin mit dir sein 🙂

    1. Mel Autor des Beitrags

      Vielen Dank, lieber Andi! 🙂
      Zur Not gibt es ja noch den Bioladen an der Ecke. 😉
      Wofür verwendest Du denn Rosmarin?

      Kistengrüne Grüße
      Mel

  4. Andi

    Ich nehme Rosmarin zum Beispiel zum Gemüse. Einfach klein schnibbeln, Salz und Öl drauf und ab in den Ofen. Das ganze mit Rosmarinzweigen „dekorieren“ – sieht gut aus und schmeckt noch vieeel besser 🙂

    Viele Grüße
    Der Rosmarin-Andi 🙂

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  6. Petra

    Huhu!

    Ich liebe ja Rosmarin auch – aber in süßen Keksen?!? Das geht?

    Mal schauen, vielleicht probiere ich es einmal aus – der Zimt im Ingwer-Zitrone-Honig-Aufguss rundet das Getränk jedenfalls hervorragend ab, auf die Idee wäre ich auch nicht gekommen.

    Liebe Grüße
    Petra

    1. Mel Autor des Beitrags

      Hallo Petra,

      das geht aber so was von – und nicht nur in der Weihnachtsbäckerei! 🙂
      Bei uns ist Zimt überhaupt grad hoch im Kurs: Ich steh gerade total auf heißen Apfelsaft (naturtrüb) mit ganz viel Zimt. Gibt es auch ganz oft auf dem Weihnachtsmarkt. Es muss ja nicht immer Glühwein sein…

      Ich wünsche Dir eine schöne (Vor)Weihnachtszeit und einen guten Rutsch!!!

      Kistengrüne Grüße
      Mel

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