Kistengrün

#Werbung: Der Balconissima von Lechuza im Porträt

#WERBUNG! „Urban Gardening leicht gemacht.“ Mit diesem Slogan bewirbt die Firma Lechuza derzeit ein neues Produkt: den Balconissima. Ich habe mir den Blumenkasten mal genauer angesehen.

Balconissima von Lechuza #Werbung

Wenn schon nicht im Balkon-Garten, dann wenigstens drinnen gärtnern…

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber so richtig nach Frühling ist mir noch nicht zumute. Frühlingsanfang hin oder her: Entweder ist es draußen grau, nieselig und ungemütlich oder eisig-kalt – trotz Sonnenschein.

Auch wenn ich in Sachen Balkon-Garten noch nichts – wirklich nichts! – getan habe: An Grün-Entzug leide ich trotzdem nicht, meiner neuen Leidenschaft für Zimmerpflanzen sei Dank!

Daher habe ich auch gerne zugesagt, als die Firma Lechuza mir anbot, ein neues Produkt vorzustellen. Der Balconissima war mir schon an deren Stand auf dem IVG Medientag in Köln aufgefallen.

 

Was ist der Balconissima?

Zunächst dachte ich, dass es sich beim Balconissima um einen ganz normalen Balkonkasten handelt. Nur statt in der einfachen Ausführung im typischen Orange-braun eben in schicker Web-Optik in Weiß. Oder Anthrazitgrau. Oder Limettengrün.

Tatsächlich ist das Produkt aber so etwas wie ein Übertopf in (Balkon)Kastenform, in dem drei Töpfe nebeneinander Platz haben.

Der Clou ist ein integrierter Wasserspeicher. Aus diesem können sich die Pflanzen über einen Docht immer dann bedienen, wenn sie durstig sind. Ich muss sie also nicht direkt gießen, sondern fülle lediglich den Wasserspeicher auf. Und das nicht willkürlich, sondern wenn eine Anzeige mich darauf hinweist.

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Der Wasserstandsanzeiger zeigt an, wann man wieder gießen muss.

Ziemlich genial – vor allem für jemanden wie mich. Ich habe nämlich nicht gerade ein gutes Händchen, wenn es ums Gießen geht. Auch bei mir stehen Pflanzen tendenziell eher zu nass als zu trocken – einer der klassischen (und verheerendsten) Fehler bei der Pflanzenpflege. Vor allem drinnen, wo das Nass in der Regel nicht so schnell verdunstet…

Auch mit Übertöpfen verbindet mich nicht gerade eine innige Freundschaft. Ich muss nämlich jedes Mal die Pflanze rausholen um nachzusehen, wie tief sie im Wasser steht. Nicht gerade praktisch. Daher verwende ich auch bei Zimmerpflanzen meist Untersetzer. Doch schön aussehen tun die ja leider nicht.

 

Woraus besteht der Balconissima?

Lange Rede, kurzer Sinn: Mein Interesse am Balconissima war geweckt – auch weil mir das schlichte, unaufdringliche Design gefallen hat.

Über das Limettengrün kann man sich allerdings streiten. Ganz ehrlich: Meine Farbe ist es nicht. Daher habe ich mir das Produkt in Weiß oder Anthrazit gewünscht – und netterweise beide Varianten zugeschickt bekommen.

Der Balconissima besteht aus dem farbigen Übertopf, einem schwarz-grauen Einsatz, drei Dochtspießen für die Bewässerung und einer Halterung, wenn man ihn draußen am Balkongeländer anbringen will. Die Wasseranzeige mit einem Schwimmer besteht aus Einzelteilen und muss zusammengebaut und am Kasten befestigt werden.

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Der „Bausatz“ für den Balconissima samt Anleitung.

Anleitungen mit Bildern helfen beim Aufbau und machen sie (fast) idiotensicher: Ich hatte vor lauter Aufregung zunächst den roten Stift vergessen, der nach dem Wassereingießen in einem Röhrchen aufsteigt – und mich gewundert, dass der Wasserstand nicht angezeigt wird…

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Der Schwimmer für den Wasserstandsanzeiger.

Optisch gesehen passt der Balconissima super in mein Zuhause, sowohl in die Küche als auch ins Wohnzimmer. Durch die abgerundeten Ecken und die Web-Optik wirkt er nicht klobig. Die Gießanzeige befindet sich dezent in einer Ecke.

 

Wie nachhaltig ist der Balconissima?

Ein schlechtes Gewissen hatte ich allerdings wegen des Materials. Denn ja: Der Balconissima besteht aus Plastik.

Nach Angaben von Lechuza genauer gesagt aus Polypropylen (PP) und Poly­carbonat (PC). Immerhin kann er aber wohl recycelt werden. „Der Balconissima ist aus PP und PC hergestellt und kann daher in den Gelben Sack“, schrieb mir das Unternehmen.

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Der Balconissima besteht aus einem Übertopf und einem Einsatz, der sich herausnehmen lässt.

Doch offensichtlich muss ich mir um eine Entsorgung wohl erst mal keine Gedanken machen. Denn selbst im Außeneinsatz sollen die Produkte „normalerweise viele Jahre“ halten, so Lechuza.

„Eine genaue Zeitangabe können wir nicht machen, aber besonders an unlackierten Gefäßen wie dem Balconissima hat man sehr lange seine Freude. Wenn sie witterungsbedingt dreckig werden, kann man sie zudem ganz einfach reinigen.“

Und noch ein Aspekt, auf den mich Lechuza hinwies, will ich an dieser Stelle nicht unterschlagen:

„Unsere gesamte Produktion und unser Lager ist übrigens hier in Mittelfranken, die Gefäße haben also nur eine kurze Reise (und keine Weltreise) hinter sich, wenn sie bei den Kunden in Deutschland ankommen.“

 

Wie einfach ist der Balconissima in der Handhabung?

Doch nun zur Praxis. Das Prinzip klingt einfach: Den Dochtspieß unten in den Topf bohren. Den Topf einsetzen und dabei darauf achten, dass die Dochte in den Wasserspeicher ragen. Wasser einfüllen, bis sich der Schwimmer zwischen den Angaben min und max eingependelt hat. Fertig.

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Die Dochtspieße werden von unten in den Topf gesteckt.

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Gegossen wird über einen Zulauf in der Ecke.

Fertig?

Naja: Vielleicht hätte ich mich vor dem ersten Versuch ein bisschen besser über das System informieren sollen. Denn meine frühlingshaften Zwiebelpflanzen schauten nach ein paar Tagen ein bisschen unglücklich aus und irgendwie roch es auch so leicht modrig…

Zunächst dachte ich, dass das Prinzip bei Zwiebelpflanzen nicht funktioniert. Eine Nachfrage bei Lechuza zeigte dann aber, das es wohl eher ein technisches Problem war:

„Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Docht vor dem Einsetzen kurz befeuchtet wird oder der erste Gießschub von oben kommt (danach kann man das Wasser einfach in den Wasserfüllschacht gießen). Die Befeuchtung des Dochts ist wichtig, um die Kapillarfunktion optimal zu ermöglichen.

Da du sagst, es roch unangenehm, glauben wir jedoch, dass einfach ein bisschen zu viel Wasser im Gefäß war. Wenn die Wurzeln (die bei Zwiebelpflanzen ja gerne mal unten aus dem Topf herausschauen) im Wasser stehen, verfaulen sie leicht. Daher würden wir einfach raten, den Wassertank nur halbvoll zu machen.“

Daraufhin habe ich meine Kräutertöpfe auf der Fensterbank in der Küche inspiziert. Aber da war meine Sorge unbegründet. Alles super!

Und auch im Wohnzimmer grünt es inzwischen wieder – wenn auch in einer leicht veränderten Konstellation…

 

Wie praktisch ist der Balconissima?

Der Balconissima eignet sich laut Hersteller für alle Topfpflanzen – egal ob Zimmerpflanzen, Kräuter oder saisonale Blumen.

Aber: Die Töpfe müssen in den Behälter passen. Der Einsatz ist für Gefäße mit einem Durchmesser von maximal zwölf Zentimetern ausgelegt. Und zwar an der Oberseite.

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Dieser Topf passt perfekt…

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…auch von oben gesehen.

Standardmaße, dachte ich mir. Von wegen: Nicht alle Töpfe sind gleich!

Als ich nämlich mein frisch erworbenes Duftsternchen einsetzen wollte, musste ich feststellen, dass der Topf zwar in der Höhe perfekt passte. Der Topf aber wurde nach oben hin breiter, sodass er auf dem Einsatz aufsaß.

Augen auf also in Sachen Topf – oder notfalls doch noch mal in ein passendes Gefäß umtopfen.

Apropos Umtopfen: Auch das kann natürlich langfristig ein Problem werden. Denn wenn Pflanzen wachsen, brauchen sie in der Regel über kurz oder lang einen größeren Topf. Und auch der passt dann nicht mehr in den Einsatz. In größeren Ausführungen gibt es den Balconissima nicht.

Wie vielseitig ist der Balconissima?

Angesichts des eigentlichen Verwendungszwecks ist das aber nachvollziehbar: Denn eigentlich soll der Balconissima – wie der Name schon sagt – auf dem Balkon eingesetzt und am Balkongeländer befestigt werden. Und da kann ein zu großer und vor allem schwerer Balkonkasten schnell mal in die Tiefe rauschen.

Balconissima von Lechuza #Werbung

Die Balkonbefestigung ist im Set inklusive.

Lechuza empfiehlt daher auch, den Kasten nach innen zu hängen. Auf meine Nachfrage hin schrieb mir das Unternehmen:

„Der Kasten kann grundsätzlich schon nach außen gehängt werden. Wir empfehlen aber aus Sicherheitsgründen, den Kasten nach innen zu hängen. Im Vergleich zu unseren großen Balkonkästen Balconera, die eine spezielle Sicherung haben, ist die Befestigung des Balconissima ja ganz einfach gestaltet.

Je nach Pflanzen und Wassermenge könnte der Kasten unter Umständen sehr schwer werden – normalerweise sollte das für die Aufhängung kein Problem sein. Wenn es jedoch doch mal dazu kommt, dass die Halterung das Gewicht nicht mehr hält, ist das Risiko, dass jemand verletzt wird, bei einer Innenaufhängung einfach nicht so groß.“

Balconissima eignet sich also für kleine Töpfe. Für größere muss man auf ein anderes Produkt umsteigen.

 

Mein Fazit:

Der Balconissima eignet sich für alle, die es gern ein bisschen grün haben, aber dafür nicht in der Erde wühlen wollen und daher Kräuter und Blumen in Gefäßen kaufen.

Denn eigentlich muss man nur die gekauften Töpfe in den Kasten stellen. Keine Krümel, kein Dreck. Einfach nur die Dochte (richtig!) einstecken, Wasser einfüllen. Fertig.

Der Balconissima von Lechuza sieht auch drinnen schick aus. #Werbung

Der Balconissima muss nicht unbedingt nach draußen. Er sieht auch drinnen schick aus.

Auch für Menschen, die wie ich dazu tendieren, ihre Pflanzen zu ersäufen, ist der Balconissima ein tolles Produkt. Nachdem ich jetzt weiß, worauf ich achten muss, mache ich mir keine Sorgen mehr, dass die Pflanzen im Wasser stehen könnten.

Darüber hinaus sieht er echt schick aus.

Angesichts der Wetterlage habe ich den Kasten nur drinnen ausprobiert. Daher kann ich an dieser Stelle nichts zur Befestigung oder zur Handhabung im Außenbereich sagen. Und das wird wohl auch so bleiben: Für meinen Balkon-Garten sind die Töpfe auf lange Sicht zu klein.

Daher werde ich den Blumenkasten weiterhin nur drinnen verwenden – für saisonale Blumen, Zimmerpflanzen oder selbstgezogene Kräuter im Winter.

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Lechuza entstanden und ist daher als Werbung gekennzeichnet.

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4 Kommentare zu “#Werbung: Der Balconissima von Lechuza im Porträt

    1. Mel Autor des Beitrags

      Lieber Giorgio,

      das ist ja auch völlig okay.
      Ich denke, das kann jede*r handhaben, wie sie*er das möchte. Es wird ja niemand dazu gezwungen.

      Kistengrüne Grüße
      Mel

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