Kistengrün

#Werbung: Blumenkübel Cubo Fiberglas im Test

#Werbung Der Blumenkübel Cubo Fiberglas gilt als robust und vielseitig. Ich habe mir das Pflanzgefäß für einen Produkttest einmal genauer angesehen.

#Werbung: Der Blumenkübel Cubo Fiberglas im Test bei Kistengrün.

Blumen- und Pflanzenkübel sind die Basis eines Balkongartens. Wer nicht Holz- oder Bäckerkisten verwenden will, kann im Handel aus einem großen Sortiment an Töpfen, Kübeln und Kästen wählen.

Die ambico GmbH, zu der der Online-Shop Pflanzkübel direkt gehört, hat mich gefragt, ob ich einen Blumenkübel aus dem Sortiment testen möchte. Nur wenige Tage nach meiner Zusage trudelte bei mir pünktlich ein sorgfältig verpacktes und gepolstertes Paket ein.

Darin das Textobjekt: ein Cubo Fiberglas, schwarz struktiert, mit einer Kantenlänge von 30 Zentimetern.

So kam der Blumenkübel bei mir an.

Woraus besteht der Cubo Fiberglas?

Der Blumenkübel besteht aus einer Mischung aus Kunstharz, Gesteinsmehl und Fiberglas.

Fiberglas ist laut Internet ein mit Glasfasern verstärkter Kunststoff (GFK). Die Glasfasern sollen den Kunststoff nicht nur stabiler, sondern auch flexibler machen.

Durch das Gesteinsmehl soll der Kübel laut Händler „nicht nur optisch, sondern auch haptisch sehr natürlich“ wirken.

Gesteinsmehl sorgt für eine raue Oberfläche.

Auf den ersten Blick erinnert mich die raue Oberfläche an erkaltete Lava. Aus der Ferne betrachtet, lockert die körnige Struktur die kubische Optik auf.

Für die Verwendung im Außenbereich hat die Materialmischung aus Sicht des Anbieters klare Vorteile: „Dieses Material ist absolut witterungsbeständig und hält auch alle Wetterextreme, wie Regenschauer, Schneestürme, Frost und starke Sonneneinstrahlung aus“, heißt es auf der Webseite.

Für den Einsatz draußen solle man erst einmal ein paar Löcher in den Boden bohren, damit überschüssiges Wasser abfließen könne.

 

Wie praktisch ist der Cubo Fiberglas?

Will man den Cubo nicht als Übertopf verwenden, sondern direkt bepflanzen, sind Löcher im Boden meiner Ansicht nach nicht nur für den Gebrauch im Außenbereich sinnvoll.

Staunässe bekommt Pflanzen prinzipiell nicht gut – egal ob sie drinnen oder draußen stehen.

Damit der Kübel nicht plan auf der Erde steht, hat er in den Ecken kleine Füßchen.

Der Kübel braucht Löcher, damit überschüssiges Wasser abfließen kann.

Die Löcher sind nicht vorgegeben, lassen sich mit einer Bohrmaschine und einem Steinbohrer aber recht einfach in den Boden bohren. Der Geruch von geschmortem Kunststoff, der beim Bohren entsteht, verfliegt schnell wieder.

Ansonsten roch der mir für den Test zugesandte Blumentopf übrigens erfreulicherweise nicht nach Plastik.

Der Blumenkübel hat eine Kantenlänge von 30 Zentimeter. Durch die schwarze Farbe und die raue Oberfläche wirkt er nicht besonders groß oder klobig. Besonders gut kommt er meiner Meinung nach zur Geltung, wenn er solitär, also einzeln stehen kann.

Eine Mischung aus Pflanzerde und Blähton reduziert das Gewicht…

…zumindest ein bisschen…

In einen so großen Kübel passt natürlich auch einiges an Erde. Mein Tipp: Erst den Topf an den gewünschten Platz stellen, dann bepflanzen. Unter die Pflanzerde Blähton mischen. Der speichert nicht nur Flüssigkeit, sondern reduziert auch das Gewicht.

Die raue Oberfläche macht den Pflanzkübel recht grifffest. Fürs Tragen sind Handschuhe empfehlenswert, auch weil die Kanten etwas schärfer sein können.

 

Wie nachhaltig ist der Cubo Fiberglas?

Fiberglas ist nicht unumstritten. Gibt man Fiberglas in eine Internet-Suchmaschine ein, findet man schnell einge Einträge, nach denen die Arbeit mit durch Glasfasern verstärkten Kunststoffen (GFK) nicht gerade gesund sein soll. Laut einem Beitrag in einer einschlägigen Online-Enzyklopädie können bei der Produktion gesundheitsbeeinträchtigende Stoffe entstehen.

Also fragte ich beim Händler per E-Mail nach: Wie nachhaltig und wie umweltfreundlich ist das Fiberglas-Produkt?

Die Antwort des Anbieters: Die Produktion in Asien werde regelmäßig auch auf Arbeitsbedingungen überprüft. „Wir arbeiten nur mit den ganz großen Herstellern zusammen, die auch andere deutsche Baumarktketten beliefern. Hier wird ein umfangreiches Audit benötigt.“

Nach dem Bohren der Löcher sind die Glasfasern gut zu erkennen.

Auf der Webseite wird der Cubo Fiberglas als „unverwüstlich“ beschrieben. Doch was ist, wenn ich ihn doch einmal entsorgen will oder muss? Wie mache ich das am besten? Kann der Stoff recycelt werden?

In Sachen Recycling ordnet besagte Online-Enzyklopädie Fiberglas den Recyclingcode 7 beziehungsweise O für „other“ / andere Kunststoffe zu. Die Spalte für die weitere Verwendung bleibt – leer.

Vom Anbieter erhielt ich keine Antwort auf meine Fragen bezüglich Recycling und Entsorgung.

 

Womit kann man den Cubo Fiberglas bepflanzen?

Laut Anbieter eignet sich der Blumenkübel für den Innen- und den Außenbereich und kann auch direkt bepflanzt werden.

Rotes Lampenputzergras

Für den Test habe ich ihn mit rotem Lampenputzergras bepflanzt – eine tolle Kombination, wie ich finde: Die dunkelroten und grünen Halme kommen im anthrazitfarbenen Topf gut zur Geltung. Die weichen Formen des Grases und die puscheligen Wedel sind ein attraktiver Gegensatz zur strengen kubischen Form des Topfes.

Ähnlich gut kann ich mir Farne, Aloen, Buchsbaum und andere Grünpflanzen vorstellen. Wer lieber etwas Blühendes im Topf haben möchte, könnte zu rankenden Pflanzen wie Clematis greifen. Für ein Gerüst ist im Topf ausreichend Platz.

Was essbare Pflanzen angeht, bin ich persönlich aufgrund des Materials etwas vorsichtiger. Laut Anbieter soll es aber kein Problem sein. Auf meine Frage, inwiefern der Pflanzkübel mit essbaren Pflanzen bepflanzt werden könne oder ausschließlich für Zierpflanzen gedacht sei, hieß es: „Bepflanzen können Sie den Pflanzkübel mit jeder Pflanze.“

 

Mein Fazit

Schöne Farbkombination.

Der Blumenkübel Cubo Fiberglas kann ein toller Blickfang auf der Terrasse oder dem Balkon sein – vor allem wenn ihm genügend Raum gegeben wird. Durch sein strenges, unaufdringliches Design kommen auch schlichte Pflanzen gut zur Geltung. Ob der Blumenkübel für Gemüse, Kräuter und Obst geeignet ist, muss jeder für sich entscheiden.

Das Material wirkt robust, ist aber nicht unumstritten. Wer auf Nachhaltigkeit Wert legt, sollte eine andere Alternative wählen.

 

Dieser Beitrag ist mit freundlicher Unterstützung der ambico GmbH entstanden, zu der der Online-Shop Pflanzkübel direkt gehört. Vielen Dank! 🙂

 

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4 Kommentare zu “#Werbung: Blumenkübel Cubo Fiberglas im Test

  1. Sigrun Hannemann

    Sieht sehr gut aus mit Lampenputzergras, dein bepflanzter Kübel. Danke für deinen kritischen Post. Bei mir kam vom selben Hersteller auch vor kurzem ein Kübel an und ich werde wahrscheinlich meinen Bambus umpflanzen, dem es im jetzigen Kübel zu eng geworden ist. Zur Umweltfrage werde ich wohl auch nochmal recherchieren.
    LG Sigrun

    1. Mel Autor des Beitrags

      Vielen Dank, liebe Sigrun!
      Ich finde die Kombi auch superschön, weil die Farben so gut zur Geltung kommen. 🙂
      Ursprünglich hatte ich auch andere Pflanzen dafür vorgesehen. Aber der Kübel entpuppte sich als größer als er aussieht! Und ich wollte für die Fotos schon, dass die Proportionen stimmen… 😉
      Bambus ist auch eine tolle Idee, der sieht darin aber bestimmt sehr edel aus!

      Was die Umweltfrage angeht: Es war mir wichtig, das zu thematisieren. Schließlich hat Kistengrün auch einen nachhaltigen Anspruch. Ich bin aber keine Expertin, sondern lerne auch in diesem Bereich noch viel dazu!
      Offensichtlich ist beim Recycling die Trennung von Kunststoff und Glasfaser der Knackpunkt. Es gibt aber wohl inzwischen ein Verfahren bei spezialisierten Firmen, die das Material irgendwie weiterverwenden bzw. aufbereiten können… Letztlich ist es aber jeder*m selbst überlassen, wie wichtig ihr*m dieser Aspekt bei der Kaufentscheidung ist.
      Ich bin gespannt, was du dazu herausfindest.

      Kistengrüne Grüße
      Mel

      1. Sigrun Hannemann

        Danke, Melanie. Das ist das Problem…mein Blog hat auch den Nachhaltigkeitsanspruch….immerhin versuche ich einen naturnahen Garten anzulegen und da sollten auch die Terrassen-Kübel nicht aus bedenklichem Material sein.
        LG Sigrun

        1. Mel Autor des Beitrags

          Bin ganz deiner Meinung, liebe Sigrun.
          Problem ist nur, dass die Auswahl an nachhaltigen Kübeln echt begrenzt ist. Und Kunststoff ist günstig und leicht…
          Ich werde mich mit dem Thema noch mal intensiver befassen. Das habe ich mir fest vorgenommen.

          Kistengrüne Grüße
          Mel

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